Elektro-Hubwagen

Elektro-Hubwagen sind die flexiblen Allrounder für jedes Lager. Schnellerer Transport, weniger körperliche Belastung, präziseres Handling. Sie ersetzen manuelle Hubwagen, sind wendiger als Gegengewichtsstapler und decken alle Palettenhöhen ab – vom Niederhubwagen am Boden bis zum Hochhubwagen mit 3,2 m Hubhöhe.

Bei Logistik XTRA finden Sie das komplette Spektrum: Linde-Premium (T- und L-Baureihen), Baoli-Einsteigermodelle (KBS, KBP, EP), Schefer-Handstapler (EHW, EHS, EGV), autonome Hubwagen (Linde L-MATIC) und Spezialausführungen mit Fasskippklammer oder 3.000 kg Tragkraft.

Zum Elektro-Hubwagen-Kaufberater

  • Nieder- und Hochhubwagen bis 3,2 m Hubhöhe
  • Tragkraft von 1,2 t bis 3,0 t
  • Handgeführt, mitfahrend oder autonom
  • Linde, Baoli, Schefer und Frendix
  • Spezialausführungen (Fass-Handling, 3 t)

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  11. Der Linde T20 AP Niederhubwagen verfügt über eine umbaubare Standplattform.
    Linde T20 - T25 AP/SP Niederhubwagen
  12. Linde Robotics
    Linde Robotics: Automatisierter Hochhubwagen L-MATIC AC für niedrige Höhen

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Elektro-Hubwagen – die flexibelste Flurförderzeug-Klasse im Lager

Elektro-Hubwagen sind die Brücke zwischen manuellen Hubwagen und Gabelstaplern. Sie bewegen Paletten mit wesentlich weniger Kraftaufwand als ein Handhubwagen, sind aber deutlich kompakter und günstiger als ein Gegengewichtsstapler. Für den Großteil täglicher Lageraufgaben – Wareneingangs-Kommissionierung, Intralogistik, Versandvorbereitung – sind sie die wirtschaftlichste Wahl. Dieser Kaufberater hilft Ihnen, aus dem umfangreichen Sortiment bei Logistik XTRA das passende Modell zu finden: vom handgeführten Baoli bis zum autonomen Linde L-MATIC.

Welche Situation trifft auf Sie zu?

Niederhubwagen – schneller Palettentransport ohne Masten

Niederhubwagen heben die Palette nur wenige Zentimeter vom Boden – gerade genug, um sie rollend zu bewegen. Ohne Hubmast sind sie schneller, leichter und kompakter als Hochhubwagen, perfekt für horizontalen Transport über längere Strecken.

Linde T-Baureihen – das Premium-Programm

Linde bietet für Niederhubwagen das breiteste Programm im Markt. Der Linde MT15 C ist die kompakte Einstiegslösung; die T14 S und T20–25 S/F decken den Großteil typischer Lageraufgaben ab. Für längere Strecken und höheren Durchsatz gibt es die mitfahrenden Modelle T16 L, T16–T20 P, T20–T25 AP/SP und T20–T25 R – letztere besonders für Verladeprozesse am LKW konzipiert.

Baoli – das Einsteigersegment

Der Baoli KBP 20, KBP 14H und EP 15-03 sind die preisbewusste Alternative. Baoli gehört zum KION-Konzern (wie Linde) – solide Technik zu Einstiegskonditionen, mit KION-Servicenetz.

Schefer – kompakte Handvarianten

Der EHW15 Eco Plus und EHS Eco Professional Semi von Schefer sind handgeführte Elektrohubwagen für Kleinbetriebe und leichte Lageraufgaben. Günstige Anschaffung, minimaler Schulungsaufwand, ideal als Ersatz für manuelle Hubwagen, wenn tägliche Einsätze die körperliche Belastung zu hoch werden lassen.

Hochhubwagen – Palette hoch in Regal oder Lkw

Hochhubwagen haben einen Hubmast und heben Paletten auf Höhen von 1,6 bis 3,2 m. Damit lagern sie Waren ein, kommissionieren aus mittleren Regalebenen oder beladen hohe LKW-Ladeflächen.

Baoli KBS 12 (Einstiegs-Hochhubwagen)

Der Baoli KBS 12 mit 1,2 t Tragkraft und 24-V-Li-Ion-Batterie ist der ideale Einstieg ins Hochhubwagen-Segment. Für Kleinbetriebe, die bisher nur Niederhubwagen genutzt haben und jetzt mittlere Regalebenen bedienen wollen.

Linde L-Baureihen (Premium)

Linde bietet für Hochhubwagen eine breite Palette: D06–D08 für leichteste Lasten, L10–L12 für Standard, L12/14, D12/14, D12 HP für mittlere Anforderungen, L14 C für 1.400-kg-Lasten und die L14–L20 als Allrounder. Die MM10, MM10i und ML10 sind besonders kompakte Mitgänger-Hochhubwagen mit bis zu 3,2 m Hubhöhe.

Schefer-Hubstapler

Der Hubstapler EGV Premium und der EGV Eco Professional mit Initialhub sind kompakte Hochhubwagen mit Stapelfähigkeit. Der Initialhub erleichtert das Anheben schwerer Lasten vom Boden – besonders sinnvoll auf Rampen oder in engen Gängen.

Einsteigersegment Baoli – solide Technik aus der KION-Gruppe

Baoli ist das günstigere Schwesternunternehmen von Linde innerhalb der KION Group. Für Betriebe mit moderatem Umschlag oder Einschichtbetrieb ist Baoli die wirtschaftlichere Wahl. Die KBP- und KBS-Serien decken Niederhub (KBP) und Hochhub (KBS) ab – inklusive Service und Ersatzteilversorgung über das KION-Netz.

Im Vergleich zu No-Name-Herstellern aus dem Asien-Import ist der KION-Konzernrückhalt der entscheidende Qualitätsunterschied: verlässliche Gewährleistung, Ersatzteile auf Jahre verfügbar, Servicetechniker mit Herstellerfreigabe.

Linde-Programm – Tiefe für jede Betriebsgröße

Linde Material Handling führt das breiteste Elektro-Hubwagen-Programm im europäischen Markt. Der Vorteil: Für praktisch jede Betriebsgröße, jede Umschlagleistung und jede Spezialanwendung gibt es ein passendes Modell – ohne Kompromisse. Die Gleichteile-Strategie über die Baureihen hinweg erleichtert zudem Wartung und Ersatzteilversorgung im Mehrgeräte-Park.

Die Linde-Modelle sind durchgehend mit Li-Ion-Batterie erhältlich (Zwischenladen möglich, keine Gas-Emission beim Laden, längere Lebensdauer), dazu mit dem Linde Load-Sensing-System für präzise, energieeffiziente Hydraulik und umfangreichen Sicherheits- und Telematik-Optionen.

Schefer – der wirtschaftliche Einstieg

Schefer ist ein deutscher Hersteller mit Fokus auf handgeführte Elektro-Hubwagen und -Stapler. Die EHW- und EHS-Serien sind ausgesprochen wirtschaftlich in der Anschaffung und decken die Standardaufgaben zuverlässig ab. Für Kleinbetriebe, Werkstätten und Handwerksbetriebe eine sehr gute Lösung, wenn der Hubwagen nicht den ganzen Tag im Einsatz ist.

Linde L-MATIC – autonomer Hubwagen für niedrige Höhen

Der Linde L-MATIC (bzw. L-MATIC AC) ist der autonome Hochhubwagen für niedrige bis mittlere Hubhöhen. Er wiederholt standardisierte Transportaufgaben ohne Fahrer – typisch zwischen Wareneingang, Kommissionierzone und Regal, zwischen Produktion und Versandbereich. Laserscanner-Sensorik sichert den Mischbetrieb mit Fußgängern und anderen Staplern.

Für einfachere Automatisierung unterhalb der Hochregal-Dimension des K-MATIC ist der L-MATIC der Einstieg – und ein guter Pilot-Projekt-Kandidat, um Automation im eigenen Betrieb erstmal zu erproben. Er lässt sich auch mieten – sinnvoll für einen kontrollierten Testzeitraum vor der Kaufentscheidung.

Spezialausführungen – Fasshandling, Schwerlast, Mitnahmestapler

Elektrohubwagen mit integrierter Fasskippklammer

Der Elektrohubwagen mit Fasskippklammer kombiniert den Standard-Hubwagen mit einer Klammer für das Handling von Fässern (200-Liter-Kanister, Chemie, Öl). Die Klammer fasst das Fass, hebt es an und kann es gezielt kippen – unverzichtbar in Lackherstellung, Chemie und Lebensmittelproduktion.

Hubwagen mit Tragkraft 3.000 kg

Der Hubwagen mit 3.000 kg Tragkraft ist die Schwerlastvariante im Sortiment. Für Betriebe mit sehr schweren Paletten (Metallverarbeitung, Maschinenbau, Gussteile) – deutlich wirtschaftlicher als ein Gegengewichtsstapler, wenn nur die Tragkraft, nicht aber Hubhöhe oder Stapelfähigkeit gebraucht wird.

Innolift Mitnahmestapler von Frendix

Der Innolift Mitnahmestapler ist formal ein Elektro-Hubwagen, denn er verfügt über Hubmast und Elektroantrieb – mit einer einzigartigen Funktion: Er verlädt sich selbst auf Lieferwagen und LKW und fährt zum Kunden mit. Mehr dazu in der Kategorie Mitnahmestapler.

Gezogen, mitfahrend oder autonom – welche Bedienart?

Gezogen (Mitgänger)

Der Bediener läuft neben dem Hubwagen. Einfach, günstig, kompakt. Ideal für kurze Wege (bis ca. 50 m) und moderaten Durchsatz.

Mitfahrend (Stand-On, Sit-On)

Der Bediener steht oder sitzt auf dem Hubwagen. Schneller, weniger ermüdend, besser für längere Strecken und mehrere Schichten. Höhere Anschaffungskosten, schneller amortisiert in Dauereinsätzen.

Autonom (L-MATIC)

Kein Bediener – der Hubwagen fährt selbstständig nach definierten Routen. Lohnt sich bei hohem Volumen wiederkehrender Transporte und bei Personalengpässen in Schichtbetrieben.

So finden Sie den passenden Elektro-Hubwagen

1. Horizontal oder vertikal?

Nur bewegen → Niederhubwagen (keine Masten, schneller). Auch einlagern → Hochhubwagen.

2. Welche Hubhöhe und Tragkraft?

Typisches Palettengewicht plus Reserve. Typische Hubhöhe plus Reserve. Bei mehreren Einsatzbedürfnissen: lieber eine Klasse größer wählen, um Flexibilität zu sichern.

3. Wie häufig und auf welchen Strecken?

Kurz und selten → Mitgänger. Lang und häufig → mitfahrend. Dauerhaft wiederkehrend → Automation prüfen.

4. Budget und Premiumansatz?

Einsteiger → Schefer oder Baoli. Dauerbetrieb, Mehrschicht → Linde. Spezialfall (Fass, 3 t) → Sonderausführung.

Warum Elektro-Hubwagen bei Logistik XTRA kaufen?

✓ Komplettes Sortiment über alle Preisklassen

Vom Schefer-Einstiegsmodell bis zum Linde-Premium-Hubwagen, vom Baoli-KBP bis zum autonomen L-MATIC. Eine Kategorie, alle Betriebsgrößen. Sie müssen nicht zwischen spezialisierten Händlern pendeln.

✓ Linde-Händler mit voller Baureihen-Breite

Die Linde-T- und L-Serien sind bei uns vollständig verfügbar – nicht nur die Standardmodelle. Wir konfigurieren mit Ihnen Batterie (Li-Ion vs. Blei), Hubhöhe und Sonderausstattung passend zur Anwendung.

✓ KION-Kompetenz (Linde + Baoli)

Wir führen beide KION-Marken parallel – Linde im Premium, Baoli im Einstieg. Gemeinsame Plattform-Technik erleichtert Wartung und Ersatzteilversorgung, wenn Sie später hochstufen oder mehrere Geräteklassen parallel betreiben.

✓ Spezialhandling aus einer Hand

Fasskippklammer, 3.000-kg-Hubwagen, Mitnahmestapler – für Sonderanwendungen haben wir auch dann eine Lösung, wenn Standardmodelle nicht reichen.

✓ L-MATIC als Automatisierungs-Einstieg

Wer Intralogistik automatisieren will, aber nicht sofort in K-MATIC-Hochregal-Dimensionen investieren möchte, findet im L-MATIC den geeigneten Einstieg – inklusive Mietmöglichkeit zur Pilotphase.

Persönliche Beratung für Ihren Elektro-Hubwagen

Sie wissen nicht, welcher Elektro-Hubwagen zu Ihrem Einsatz passt?

Teilen Sie uns Einsatzart (horizontal/vertikal), Tragkraft, Hubhöhe, Wegstrecken und Schichtmodell mit. Wir empfehlen das passende Modell, kalkulieren Kauf gegen Miete und koordinieren Auslieferung, UVV-Prüfung und Wartung. Telefonisch unter 0800 0800 981 oder über das Kontaktformular.

Jetzt kostenfreie Beratung anfordern

Häufige Fragen zu Elektro-Hubwagen

Was ist der Unterschied zwischen Niederhubwagen und Hochhubwagen?

Niederhubwagen haben keinen Hubmast und heben die Palette nur wenige Zentimeter an – gerade genug, damit sie rollend bewegt werden kann. Sie sind schneller, kompakter und günstiger und eignen sich für reinen Horizontaltransport: Wareneingang, Versandvorbereitung, innerbetriebliche Umverteilung.

Hochhubwagen haben einen Hubmast und heben die Palette auf bis zu 3,2 m Höhe. Sie werden zum Einlagern in Regale, zum Beladen hoher LKW oder zum Kommissionieren aus mittleren Regalebenen genutzt. Entsprechend sind sie teurer und langsamer im Horizontaltransport als Niederhubwagen.

Brauche ich für einen Elektro-Hubwagen einen Staplerschein?

Für gezogene Elektro-Niederhubwagen (Mitgänger) ist meist kein klassischer Staplerschein erforderlich. Sobald der Bediener allerdings mitfährt oder ein Hubmast im Spiel ist, wird eine Unterweisung nach DGUV Grundsatz 308-001 verpflichtend. Für Hochhubwagen ist die Unterweisung im Regelfall Pflicht.

Unabhängig davon ist für jedes Flurförderzeug eine Unterweisung nach BetrSichV § 12 durch den Arbeitgeber vorgeschrieben. Wir bieten die passenden Schulungen über unsere Schulungsakademie an – oft kombinierbar mit der UVV-Prüfung.

Baoli oder Linde – wann ist welcher Hubwagen sinnvoller?

Beide Marken gehören zur KION Group und teilen sich das Servicenetz. Baoli ist typischerweise 25 bis 40 Prozent günstiger in der Anschaffung. Die Technik ist solide, die Komponenten sind KION-zertifiziert. Für Einschichtbetriebe, moderaten Umschlag und Kleinbetriebe ist Baoli oft die wirtschaftlichere Wahl.

Linde rechtfertigt die Mehrkosten über längere Lebensdauer, ausgereifte Ergonomie und ein breiteres Baureihenprogramm. Im Mehrschichtbetrieb, bei hohen Umschlagszahlen und bei Spezialanwendungen (Schmalgang, lange Wege, autonomer Einsatz) ist Linde die bessere Wahl.

Wann lohnt sich ein autonomer Hubwagen (L-MATIC)?

Der L-MATIC lohnt sich bei hohem Volumen standardisierter, wiederkehrender Transportaufgaben – etwa zwischen Wareneingang und Zwischenlager, zwischen Produktion und Versandbereich oder im 24/7-Betrieb mit Personalengpass. Voraussetzung sind stabile Prozesse, klar definierbare Routen und eine geeignete Hallenstruktur (Bodenqualität, Navigationsreferenzen).

Weniger geeignet ist er bei stark wechselnden Anforderungen oder bei kleinen Umschlagvolumina. Für einen Pilotversuch bieten wir den L-MATIC auch zur Miete an – so können Sie die Automatisierung erst testen, bevor Sie in eine Dauerlösung investieren.

Was bringt der Initialhub beim Schefer-Hubstapler?

Der Initialhub ist eine zusätzliche Hebefunktion, mit der die Gabeln über den Boden gehoben werden können, bevor die eigentliche Hubbewegung beginnt. Das hat zwei Vorteile: Erstens lassen sich Paletten auch auf leicht unebenem Boden oder auf Auflagen sicher aufnehmen. Zweitens wird das Passieren von Unebenheiten, Rampenübergängen und Türschwellen mit beladener Palette deutlich einfacher und sicherer.

Besonders sinnvoll in Betrieben mit Rampenverkehr, in Werkstätten mit beschädigten Böden und beim Einsatz auf Wegstrecken mit Niveauunterschieden. Der EGV Eco Professional von Schefer hat den Initialhub serienmäßig.

Welche Batterie eignet sich für meinen Hubwagen?

Lithium-Ionen ist im Mehrschichtbetrieb klar die bessere Wahl: Zwischenladen in Pausen möglich, längere Lebensdauer (ca. 3.000 Ladezyklen), kein Wasser nachfüllen, keine Wasserstoff-Emission beim Laden (kein separater Laderaum nötig). Die Mehrkosten amortisieren sich meist in zwei bis vier Jahren.

Blei-Säure ist im Einschichtbetrieb mit Nachtladung oft wirtschaftlicher: Geringere Anschaffung, bewährte Technik. Nachteile: Laderaum nach BGV D27 nötig, höherer Wartungsaufwand, kürzere Lebensdauer. Für die Wahl im konkreten Fall berät unsere Fachberatung anhand Ihrer Schichten, Umschlagmengen und Infrastruktur.

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